Für
mich ist mein Unbewusstes der Teil meiner Seele, der mir eben nicht bewusst ist.
Ich schreib jetzt nicht in jedem Satz für mich oder meine Definition
von sondern schreib einfach das, wie ich es empfinde.
Geh
bitte davon aus, dass mir bewusst ist, dass nicht Jede/r meine Überzeugung
teilt. Es kann durchaus sein, dass Du mit meinen Aussagen (noch) nichts anfangen
kannst. Sie stellen aber die Basis für dieses Buch dar, daher bitte ich Dich,
die jeweiligen Begriffe in etwa so zu sehen, wie ich sie meine.
Das
Unbewusste ist ein komplexes Ding: Da gibt es mein ureigenstes Unbewusstes, den
Teil meiner Seele, der mir nicht bewusst ist.
Dann
gibt es auch noch die Seelenanteile, die aus früheren Inkarnationen da wären,
wenn mich die daraus resultierende Informationsflut nicht überfordern würde.
Das
Unbewusste ist aber auch der Teil meiner Selbst, der in der Nacht aktiv wird, um
z.B. die Dinge auf zu arbeiten, die mein Tagesbewusstsein nicht geschafft hat,
oder bei denen mein Tagesbewusstsein auch überfordert wäre, weil sich dabei
immer mein Verstand einmischt.
Mein
Unbewusstes sind auch meine Gefühle und Empfindungen, meine Fähigkeiten, die
der Verstand nicht ganz nach vollziehen kann.
Bei Huna[1]
wird das Unbewusste als KU bezeichnet, KU ist einfach ein Name, wie z.B. auch
Ella bei den Büchern die unter dem Pseudonym Ella Kensington erschienen sind.
Da
dieses hier vorliegende Buch von KU handelt bleib ich mal bei den Bezeichnungen
KU und Unbewusstes. Gleich vorweg, KU „hört“ auch auf andere Namen, ich
habe da schon die tollsten Kreationen gesehen.
Ok,
weiter im „rumspinnen“: mein KU strebt nach Lebensfreude, nach Spaß, nach
Lust und es strebt danach, mir alle meine Wünsche zu erfüllen (Grundannahme
von Huna).
Wenn ich
jetzt den Glaubenssatz geprägt habe, wann auch immer, „immer wenn ich zu
meiner Überzeugung stehe, dann fliege ich irgendwo raus“, dann wird
entsprechendes passieren.
Mit
diesem Glaubenssatz kann jetzt folgendes passieren: Ich stehe zu meiner Überzeugung
und ich vertrete diese Überzeugung auch, wenn es jemandem nicht gefällt, der
sich um seine Machtposition sorgt.
Die
Folge davon ist, muss es auch sein, weil es ist ja mein Glaubenssatz, einer der
Sätze, an welche ich glaube und von denen ich überzeugt bin:
Dieser
Jemand entledigt sich meiner. Sei es, dass mich irgendwer, irgendwann mal früher,
in einem früheren Leben, von einer Klippe stürzte, oder mich in meiner
jetzigen inkarnation aus seinem Chat schmeißt.
Wenn mir
dieser Glaubenssatz, den ich vielleicht in meiner frühesten Kindheit, oder aber
auch in irgend einem Vorleben geprägt habe, bewusst wird, kann ich ihn
transformieren; kann ich ihn auflösen und ver‑ändern.
Meine
praktische Arbeit, an mir und mit Klienten, der letzten Jahre hat gezeigt, dass,
je öfter wir uns unserer Glaubenssätze bewusst werden, desto schneller
schaffen wir es auch, weitere Glaubenssätze zu erkennen und auf zu lösen oder
neu zu programmieren.
Ein
zweites eigenes Beispiel: Mein Großvater wurde von seinem besten Freund
betrogen, mein Vater ebenso. Irgendwie prägte ich in frühester Jugend den
Glaubenssatz:
„Mit
meinen Ideen wird Keiner reich.“ Erst 2003 wurde mir bewusst, dass
„Keiner“ auch mich mit einschließt. Erst dann konnte ich ihn auflösen und
neu definieren.
Erst
dann konnte ich mir bewusst machen, dass ich dadurch mein Leben beeinflusse und
ihn jetzt nicht mehr leben muss, weil ich ihn jetzt erkannt habe.
In
diesem Fall reichte es mir persönlich, diesen Glaubenssatz einfach zu erkennen.
Allein durch das Erkennen der eigenen Beschränkung konnte ich davon abkommen
und mir jetzt erlauben, meinen Erfolg zu genießen.
Wie auch
immer, diese Einstellung passt nur, weil ich von folgenden Dingen überzeugt bin
und daran in absehbarer Zeit auch nichts ändern werde:
Ø
Alles, was ich
mir vorstellen kann, kann sich auch manifestieren.
Ø
Alles, was ich
erkenne, darf sich transformieren.
Ø
Es gibt nichts,
was es nicht gibt.
Ø
Ich schaffe mir
meine eigene Realität.
Ø
Mein Denken und
Glauben und Fühlen bestimmt mein Erleben.
Ich weiß
nicht, ob es ohne diese Überzeugungen auch zu meiner Sicht des Unbewussten
kommen kann, aber mit diesen Einstellungen klappt es hervorragend. Nun aber
weiter mit meiner Definition vom Unbewussten:
Mein
Unbewusstes strebt nach einem gemeinsamen lustvollen und glücklichen Leben mit
Spaß und Zufriedenheit. Und mein Unbewusstes erfüllt mir alle meine Wünsche.
Wenn ich
jetzt weiß, wie ich meine Wünsche definieren muss, dass mein Unbewusstes mir
das bringt, was ich will, dann brauch ich sonst eigentlich nichts Zusätzliches
mehr zu tun.
Ich
philosophiere jetzt mal weiter: Mein Unbewusstes ist aber auch nur ein Teil
meines Gesamtbewusstseins, welches sich über Inkarnationen hinweg aufgebaut
hat.
Mein
Unbewusstes ist Teil des Bewusstseins meiner Seelengruppe, es gibt (lt.
Celestine[2])
immer wieder Menschen mit ähnlichen Interessen, diese Seelengruppen werden
durch ständige Weiterentwicklung immer detaillierter und umfassender.
Mein
Unbewusstes ist auch Teil meines Familienbewusstseins, meiner Familienseele, und
alles, was jemals gelebt wurde, ist in diesem Familienbewusstsein gespeichert.
Wenn etwas bewusst nicht wahrgenommen wird, übernimmt es oftmals eine Person im
System, dieses „Geheimnis“ wieder ins Bewusstsein zu rücken.[3]
Mein
Unbewusstes ist Teil des kollektiven Unbewussten, welches für mich keinen
Unterschied macht, ob es als kollektives Unbewusstes bezeichnet wird oder als
morphogenetische Felder oder als Akasha-Chronik oder oder oder..... oder auch
Gott.
Wenn ich
jetzt mein ureigenstes, sich über alle meine Inkarnationen erstreckendes,
Unbewusstes als Teil dieses großen Ganzen sehe, dann bin ich Teil von Allem.
Dann ist Unten wie Oben, ist Innen wie Außen, ist alles im Kleinen wie im
Grossen.
[1] Mehr über Huna siehe Seiten 2 ff
[2] Bücher von James
Redfield: Die Prophezeiungen von Celestine, ISBN 3-453-18931-10; Die zehnte
Prophezeiung von Celestine, ISBN 3-453-15722-2; Das Geheimnis von Shambhala
, ISBN 3-453-19788-7
[3] Mehr über systemische Verstrickungen in meinem Buch: Seelenheil, Lösung systemischer und karmischer Verstrickungen, ISBN 987-3-9502233-1-6
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