Wie schon im Vorwort
angekündigt, wollen wir uns vorweg etwas intensiver mit einigen der
bekanntesten Metaprogrammpaare beschäftigen.
Metaprogramme sind übergeordnete
Programme, welche weitgehend unbewusst im Hintergrund des menschlichen Seins
ablaufen. Im Prinzip sind es automatische Filter, welche jeder einzelne Mensch
benutzt, auf diese unsere gemeinsame Welt zu blicken.
Anders gesagt, sie
sind eines der Puzzleteile, welche unser Weltbild bilden.
Vorab eine kurze
Zusammenfassung (=globale Übersicht):
Ø
Aktionsfilter: Optionen –
Prozeduren
Ø
Aktivität: Proaktiv –
Reflektiv
Ø
Aufmerksamkeit: Selbst –
Andere
Ø
Ausrichtung:
Problemorientierung - Lösungsorientierung
Ø
bevorzugtes Repräsentationssystem: VAKOG
Ø Chunkgröße: Überblick – Detail
Ø Interessen: Menschen, Orte, Aktivitäten, Informationen, Dinge
Ø Jobfilter: Einzelkämpfer – Teammitglied - Manager
Ø Lernstil: warum – was – wie – was wenn
Ø Motivation: Möglichkeiten - Notwendigkeiten
Ø Orientierung: Weg von – Hin zu
Ø Stress-Reaktionen: assoziiert – dissoziiert
Ø
Vergleich: Gleichheit –
Unterschied
Ø
Zeiterleben: In Time –
Through Time
Ø
Zeitorientierung:
Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
Ø
Zielfilter: Perfektion -
Optimierung
Und nachstehend dann
etwas detaillierter ;-)
Vorweg noch einige
kurze Anmerkungen zu den Metaprogrammpaaren: Es geht hier weder um eine
Bewertung noch um eine Beurteilung. Es geht darum, an zu erkennen, dass etwas so
ist, wie es ist.
Klar, ich kann auch
meinem Gegenüber vorwerfen, dass er sich nicht um meine Bedürfnisse kümmert,
weil er sein von ihm bevorzugtes Metaprogramm durchzieht, anstatt sich meinen
Vorstellungen an zu passen.
Auch das kann
passieren, ist aber nicht der Sinn dieser Beschreibungen. Für mich geht es bei
allen hier dargestellten Techniken und Methoden vorrangig um Selbsterkenntnis.
Und erst in zweiter Linie darum, auch an meinem Gegenüber bestimmte
Verhaltensweisen erkennen und auch zuordnen zu können.
Wir werden später
bei Trinergy® und Ceteem® noch einiges über das Dramadreieck aus der
Transaktionsanalyse finden, was diese meine soeben getätigte Aussage dann
vielleicht noch etwas klarer macht.
Wenn ich aus einer
Position heraus handeln kann, die von der Vorannahme ausgeht „ich bin ok und
du bist ok“, dann kann dieses Wissen um die Zusammenhänge wirklich zu einem
besseren und dramafreieren Miteinander beitragen.
Nachstehend werde ich
einige der für mich wichtigsten Konstellationen etwas näher beschreiben, damit
Sie Sich auch etwas intensiver mit den jeweiligen Filtern beschäftigen können: